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Hallo auch von meiner Seite !
Ich bin heute zum ersten mal auf dieser Homepage und bin heute eigentlich auch
ziemlich fertig mit der Welt... aber ich glaube, hier sind genug nette Menschen,
die dieses Gefühl, dass jemand einem den Boden unter den Füssen wegzieht
kennen.....
Ich wurde, nachdem mein Lebensgefährte und ich fast 1 Jahr auf Nachwuchs
gehofft haben und von meiner Seite Zyklusunregelmässigkeiten auftraten
untersucht, mit dem Verdacht auf PCOS. Das ganze war schon ein ganz schöner
Schlag ins Gesicht für mich, aber ich hatte zum Zeitpunkt der Untersuchungen
etc. noch relativ grosse Hoffnungen auf ein Wunschkind ohne ICSI... nachdem
unsere behandelnde Ärztin uns nahelegte, dass sich mein Partner untersuchen
lassen solle, bevor wir den Weg des \"Sprizenmarathons mit geplantem
Geschlechtsverkehr zu einem Idealen Zeitpunkt\" starten wollten, wurde dies
heute getan und mein Partner und ich haben dann zusätzlich zur anderen Diagnose
auch noch das Ergebnis bekommen, dass mein Lebensgefährte zu wenig
\"brauchbare\" Spermien im Spermiogramm aufwies, wodurch für uns ein
Kind NUR mit ICSI-Methode möglich sei.
Wir waren wie glaube ich jeder hier im Forum verstehen kann, ziemlich fertig...
Damit hatten wir beide beim besten Willen nicht gerechnet.
Ich bin 25 Jahre alt und mein Partner 32 wir führen eine Traumbeziehung - auch
\"noch\" ohne Trauschein (da ich eigenlich erst nach meinem Studium
heiraten wollte) obwohl wir verlobt sind.
Nun kommen so viele Faktoren zusammen, ICSI nur bei verheirateten Paaren, die
Angst vor der Behandlung, Chancen und Risiken, das Gefühl der
\"Hilflosigkeit\" und wie nun alles weitergeht... was ist, wenn es
nach 4 Behandlungen immer noch nicht geklappt hat - wer bezahlt dann die
weiteren Behandlungen, und und und....
Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn jemand von euch lust hätte, mir
etwas mehr über das alles, was auf uns zukommt (Behandlungstechnisch)
zu erzählen, die Angst vor der Behandlung und allem damit Verbundenem zu nehmen
oder zu mildern (zwar hat sich unsere Ärztin wirklich bemüht, uns das ganze in
groben Zügen zu erklären, aber es war leider nur \"Theorie\" und
daher so \"nicht greifbar\")....
Auch eine wichtige Frage ist für mich, wie ich meinen Partner die Schulter zum
anlehnen bieten kann, die auch er mir gibt. Es tut mir so weh, ihn still leiden
zu sehen, weil er mich nicht noch mehr \"belasten\" will - obwohl wir
schon geredet haben - er sagte, er fühlt sich nicht mehr wie ein richtiger Mann
aber das ist doch quatsch.
Da ich nicht jeden Tag online bin, würde ich mich über E-Mail Kontakt freuen.
Ganz liebe Grüsse aus Nordhessen, Uta
PS:Mittlerweile sind wir aus dem ersten \"tiefen Loch\" endlich raus,
aber dennoch suche ich weiterhin Kontakt zu netten Leuten denen es ähnlich oder
genauso geht !!! |