Hallo, ich bin 27 Jahre alt. Ich möchte bei diesem Forum mitmachen, weil ich mir schon länger wünsche, mit anderen betroffenen Menschen Erfahrungen und Gefühle über Kinderzeugung mit medizinischer "Hilfe" auszutauschen.

Schon seit dem Beginn der Pubertät habe ich einen mehr als unregelmäßigen Zyklus. Sämtlichen Ärzten fiel nichts anderes ein, als mir die Pille zu verschreiben. Mit Anfang 20 lernte ich meinen Mann A. (heute 35 Jahre alt) kennen und wir heirateten ein Jahr später. Da ich, weil jünger als er, so früh kein Kind wollte, nahm ich die Pille weiter. Daß wir jedoch Kinder wollen, war uns immer ganz klar.

Im August 2000 hatte ich es plötzlich satt, immer ein Medikament nehmen, das sollte man doch nicht so unhinterfragt! Nach dem Absetzen bekam ich sieben Monate keine Blutungen, nachdem ich zwei (!) Gynäkologen aufgesucht hatte, die nur Stuß redeten, überwies mich zum Glück meine Hausärztin an die Hormonambulanz des allgemeinen Krankenhauses in Wien. Mittlerweile begann unser Kinderwunsch auch konkrete Formen anzunehmen.

Dort wurde alles durchuntersucht, mittlerweile (um das hier einmal abzukürzen) habe ich Clomifen genommen, und die zweite Insemination wurde am 24.10. vorgenommen. Der Befund meines Mannes ist nicht optimal, aber er ist soweit zeugungsfähig (die genauen Zahlen weiß ich nicht mehr, da ich den Befund im AKH abgegeben habe). Ich bin gespannt wie es weitergeht. Nach der letzten Insemination bekam ich durch das Utrogestan richtige "Schwangerschaftssymptome" und war total happy. Jetzt bin ich vorsichtiger, fast skeptisch.

Ich bin gespannt auf unsere zukünftige Konversation. Bisher hatte ich keinen Bezug zu solchen Foren, aber bei diesem Thema habe ich einerseits den Wunsch, mich darüber mitzuteilen, andererseits habe ich es in unserem Bekanntenkreis bisher nicht thematisiert, weil ich einfach nicht die Lust hatte.

Liebe Grüße

Sophie