Ich bin Doro und immerhin schon 43 Jahr alt. Unser 'Problem' ist meine Sterilisation, die ich vor 10 Jahren durchführen liess. Ich war damals in einer äußerst schwierigen sozialen Lage und hatte schon ein behindertes Kind. Ich war zwar mit dem dazugehörigen Vater verheiratet - konnte aber nicht darauf zählen, dass er mich irgendwie unterstützt. Aus der Panik heraus, nochmal schwanger zu werden, habe ich mir erfolgreich eingeredet, dass 1 Kind sowieso genug ist und hab mich mit 33 Jahren sterilisieren lassen. Ich hab mir damals gedacht, wenn ich mich jemals von meinem Mann trenne und einen neuen Partner habe, bin ich wahrscheinlich über 40, mein neuer Partner auch, und wir sind eh zu alt für ein Kind :-)))
So ähnlich war es dann auch: mit 38 kam die längst überfällige Trennung, mit 42 der neue Partner - nur der Rest haute nicht hin: er ist erst 31. Als es ernst mit uns wurde, musste er sich mit der Frage auseinandersetzen, ob er sich ein Leben ohne eigene Kinder vorstellen kann: er kann notfalls - hat aber überhaupt nicht eingesehen, dass da gar nichts mehr zu machen sein soll. Ich hab dann mal meinen Gynäkologen gefragt. Antwort: sie sind eh zu alt, das Ganze ist zu teuer - also vergessen Sie's. Daran, wie traurig ich über die Antwort war, hab ich gemerkt, wie sehr ich mir weiteres Kind wünsche. Mein Mann hat sich Gott-sei-Dank nicht mit dieser Antwort zufrieden gegeben, sondern im Internet eine KiWu-Praxis aufgetrieben. Nach einer Hormonuntersuchung fanden die mich überhaupt nicht zu alt und wir konnten mit der Behandlung beginnen. Der erste IVF-Versuch war leider erfolglos. Zur Zeit sind wir in der Warteschleife des nachfolgenden ICSI-Versuchs. Vielleicht bekomme ich ja doch nochmal eine richtig schöne, intakte Familie!!
PS: meine grosse Tochter findet
die Idee, ich könnte nochmal schwanger werden, grossartig. Sie findet
ältere Mütter überhaupt nicht peinlich!